Das digitale Plakat

Vorläufer des Plakats kann man schon in vorchristlicher Zeit finden. Im antiken Rom wurden Gesetzestexte oder behördliche Bekanntmachungen auf weißen Holztafeln an öffentlichen Plätzen angebracht.

Das Wort Plakat taucht bereits im 16. Jh. in den Niederlanden auf. Gegen die spanischen Besatzer hatten die Holländer Flugblätter mit Klebstoff an Häuserwände und Mauern "geplackt". Diese Bögen hießen "Plakatten". In Deutschland verwendete 1578 erstmals der Satiriker Johann Fischart das Wort "Plakat", in der Bedeutung einer öffentlichen Bekanntmachung der Obrigkeit.

In diesem Jahrtausend ist das einfache Aushängen von Informationen jedoch nicht mehr zeitgemäß. Informationen werden immer aktueller, so dass der Strukturaufwand immer größer wird. Die Lösung heißt: "Digital Signage".

Durch den Einsatz digitaler Medieninhalte bei Werbe- und Informationssystemen können Inhalte aktuell und personalisiert verbreitet werden, ohne die Kosten der Verteilung in Kauf nehmen zu müssen. Ganz gleich ob an Bahnhöfen, Bushaltestellen oder Flughäfen, ob in Hotels, Restaurants, Tankstellen, Supermärkten oder Museen, oder auch in kleinen Läden, bei Maklern und Einzelhändlern. Das elektronische Plakat is aktuell, informativ und zielgruppengenau.

Die digitale Technik bietet weitere Vorteile. Sie ist multimedial und erlaubt auch den Einsatz von bewegten Bildern. Dies ist nicht nur ein optischer Vorteil. Wichtige Kundeninformationen können so schneller aufgenommen werden. Auch kann das Interesse eines Betrachters gezielt auf das Wesentliche gerichtet werden. Gerade in Schaufernstern oder Außenbereichen ist dies von großem Vorteil. Nicht nur abends und in der Nacht, sondern auch tagsüber sind digitale Plakate wirkliche "Eye-Catcher".

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